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Samstag, 17. Dezember 2016

Was tut sich noch, jetzt, nachdem die großen Touren geradelt sind?

Die nächsten Termine, zu weiteren Informationen weiter runter scrollen:

09.12.2016 Freitag 18:30 Weihnachtsfeier im Schlosscafe:
viel Platz hatten wir, es war nicht laut, und es ist immer wieder entspannend, bei Familie Campanella mit deren wohlschmeckenden italienischen Küche einzukehren.
So abseits vom lauten Trubel habe ich es wohltuend beim letzten Mal empfunden.
Ich habe deshalb diese Woche wieder unseren Besuch angekündigt und für uns einen Tisch reserviert.
Bitte gebt mir Bescheid, wenn ihr kommt, damit ich und vor allem das Schlosscafe disponieren können. Denn im Winter hat das Schlosscafe abends normalerweise nicht geöffnet. Der Tisch wird dann speziell für uns gedeckt :-)





17.12.2016 Samstag 15:09 (oder auch 14:09) Gengenbach Adventskalender
mit Bildern von Andy Warhol. 18:00 Öffnungszeremonie
Eigentlich ein Muss, und schon eine Tradition. Vor allem, weil in diesem Jahr wieder was Neues, Grossartiges beginnt. Andy Warhols Bilder kommen von New York nach Gengenbach. Mit einer begleitenden Ausstellung im Museum Haus Löwenberg.
(Hier gilt der Museumspass).
Zurück 18:45 (Karlsruhe 19:48)

Weiteres, insbesondere auch zu den beiden Abfahrtszeiten für die Hinfahrt siehe weiter unten.
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04.12.2016 Sonntag 09:09 Fondation Beyeler in Riehen (Basel)

Die Sonne hatte den Nebel verscheucht, bis wir mit dem Zug in Weil am Rhein waren.
Die "Wandergruppe" fuhr noch mit der S-Bahn ein Stück weiter und wanderte dann den halben Kunstpfad bis Beyeler.
Für unsere kleine Radlergruppe ging es dann mit dem Rad hinauf zum Vitra Campus, wo wird den Kunstpfad in seiner vollen Länge abradelten, inclusive der Steigung zum Weinberg. Da uns die Sonne auf den Rücken brannte und wir zu warm angezogen waren, war natürlich Schieben erlaubt. Zumal ich mir auf der Terasse von Vitra Design die Gans mit Rotkohl und Knödeln habe entgehen lassen. Schade, schade, aber ich konnte ja die anderen nicht warten lassen. Und es wären ja auch zuviel der Genüsse, Kandinsky war schliesslich das Ziel nach dem Kunstpfad :-)
Und es war eine wunderschöne Ausstellung mit äusserst informativen Vorträgen zu den Zusammenhängen. Eurythmie, die die Farben in Bewegung umsetzten.
Und die "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgsky, der ja unbedingt dazugehört, klingen mir immer noch im Kopf.
Denn der Grundgedanke ist, dass ein Kunstwerk nur ein Kunstwerk ist, wenn es ausstrahlt, beim Betrachter etwas bewegt. Im Almanach werden ja nicht nur Bilder vorgestellt, sondern auch Musik in Noten. Eine Partitur ist ja genau genommen, ebenfalls etwas abstraktes. Ein Musiker hört schon die Melodie, wenn er sie liest, alle anderen brauchen ein Medium dafür. Die Führerin sang Passagen in Ermangelung eines Klaviers, in einem anderen Raum setzte eine Tänzerin die Farben in Bewegung um. Farben bedeuten Bewegung, Farben bedeuten Musikinstrumente, mit einem Bild kann man auch eine Fuge malen. ...
Ich bin immer noch ganz beeindruckt und bewegt

08:45 Treffpunkt Bahnhofsbuchhandlung HBF KA
09:09 Gleis 6 
Bitte vorher anmelden, wenn noch nicht geschehen. Auch, falls jemand angemeldetes nicht mitfahren kann.
Aber durch das zeitige Treffen, bin ich flexibel, die letzten Fahrkarten kaufe ich erst nach 8:45 
Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter   

zur Ausstellung habe ich ein Stück weiter unten mehr beschrieben,
ebenso zum Kunstpfad Rehberger-Weg 24 Stop's weiter unten und in einem gesonderten Post.

Museumspass nicht vergessen !!!!
Organisatorisches: Wir treffen uns wie immer an der Bahnhofsbuchhandlung im HBF KA. Wir nehmen die Schwarzwaldbahn bis Offenburg. Dort steigen wir um in die Rheintalbahn bis Weil-am-Rhein bzw. Basel Badischer Bahnhof. Von dort mit der Tram Linie 6 nach Riehen Fondation Beyeler.
Ich besorge die Baden-Württemberg-Tickets, deshalb bitte vorher anmelden, damit ich diesen Teil schon vorher besorgen kann und wir nicht in Stress geraten. Bis jetzt sind wir eine schöne Gruppe von 10 - 12, die sich für den Blauen Reiter auf den Weg machen.
Wir uns um 8:45, damit ich einen Überblick habe, wieviele definitiv dabei sind.


Alternative 1 kleine Radtour Kunstpfad (mit einer heftigen Steigung): Ein Vorschlag von mir ist, in Weil am Rhein auszusteigen und über den Kunstpfad Rehberger-Weg 24 Stop's zur Fondation Beyeler zu radeln (siehe unten im Blog).
Wer das mitmachen will, muss das Fahrrad mitnehmen.

Ich habe auf jeden Fall mein Birdy dabei.

Alternative 2 ohne Radtour Kunstpfad und ohne Wanderung:
Wer ohne diese kleine Fahrradtour zu Kandinsky will, bleibt im Zug bis zum Badischen Bahnhof (Endstation). Vor dem Bahnhof fährt die Tram Linie 6 Richtung Riehen. Sie fährt alle 10 Minuten (01 11 21 ...) und braucht bis zur Haltestelle Fondation Beyeler 11 Minuten.
Einzelfahrkarten der BVB kosten 3,60 CHF,
Mehrfahrkarten für 6 Fahrten 19,60 CHF (=3,23 CHF /P).

Die Strassenbahnfahrkarten können am Automaten oder am Schalter im Bahnhof gekauft werden. Einzelfahrkarten haben die Gültigkeit bereits aufgedruckt, können also nicht schon im Voraus für die Rückfahrt gekauft werden. Mehrfahrkarten müssen jeweils vor der Fahrt am Automat entwertet werden.

Am Billettautomaten kann man mit EC-Karte, CHF oder EUR-Münzen bezahlen.

Zurück von Riehen geht es ebenfalls alle 10 Minuten (02, 12, 22, ...), Dauer 11 Minuten bis Bad. Bahnhof.

Alternative 3 kleine Wanderung Kunstpfad Stationen 10 - 1:
Hans-Jürgen hat noch eine Variante ins Spiel gebracht, damit man ganz so unsportlich ins Museum geht. Theoretisch könnte man den Kunstpfad auch in seiner ganzen Länge abwandern. Aber ohne Fahrrad ist das zum Laufen doch einiges zu lang, es sind ja nicht nur die 5 km des Kunstpfades, sondern man muss ja noch 2 km zum Vitra-Campus laufen, wo der Weg beginnt.
Im Bahnhof Weil am Rhein kann man auf Gleis 1 12:14 mit der S-Bahn nach Weil-am-Rhein Ost fahren. Von dort geht es zu Fuß zur Hauptstraße Richtung rechts bis zur Station 10 mit einem Bodenkunstwerk auf der Kreuzung und dann abwärts, unten dann links zur Grenze, von dort über die Brücke am alten Zollhaus rechts an der Wiese (#6 Bienenhäuser) nach Riehen auf dem Kunstpfad entlang. Die Fondation Beyeler hat man dabei immer im Blick. Dieser Weg ist rund 2 km lang und zu Fuß für Wanderer zu schaffen.

Rückweg:
Wenn man kein Fahrrad dabei hat, kann man den Weg der Variante 3 auch wieder zurücklaufen.
Man kann aber auch in die Tram Linie 6 steigen und im Badischen Bahnhof in den Zug einsteigen.
Für die Radler empfiehlt sich der Bad. Bahnhof auf jeden Fall, da der Zug hier beginnt. In Weil am Rhein sind dann schon Fahrräder im Zug.

Achtung Radler bitte anmelden!
Ich sollte auf jeden Fall vorher in etwa wissen, wieviele das Fahrrad mitnehmen, damit ich diese bei der Deutschen Bahn anmelden kann. Die Rheintalbahn hat nicht die komfortablen Platzverhältnisse wie die Schwarzwaldbahn. In der Rheintalbahn gibt es ein niederfluriges halbes Mehrzweckabteil im Steuerwagen. Die übrigen Wagen sind Doppelstock-Hochflurwagen mit zum Teil 2-er Klappsitzen für Fahrräder in den Wagenübergängen. 

08:45 Treffpunkt Bahnhofsbuchhandlung HBF KA
09:09 Gleis 6
09:56 Gleis 4 Offenburg umsteigen 11 Minuten
10:07 Gleis 2 OG --> Basel
12:06 Gleis 8 Weil am Rhein   (-->12:14 Gleis 1 Richtung Zell bis Weil Ost)
12:11 Gleis 9 Badischer Bahnhof

Wir haben dann von 13 - 16 Uhr Zeit für Ausstellung, Einkehr

16:48 Gleis 9 Badischer Bahnhof
16:52 Gleis 7 Weil am Rhein  (<-- 16:45 Gleis 1 von Weil Ost 16:40)
18:50 Gleis 3 Offenburg umsteigen 12 Minuten
19:02 Gleis 6 OG --> KA
19:48 Gleis 9 KA

Die Bahnen fahren im Stundentakt


09.12.2016 Freitag 18:30 Weihnachtsfeier im Schlosscafe:
viel Platz hatten wir, es war nicht laut, und es ist immer wieder entspannend, bei Familie Campanella mit deren wohlschmeckenden italienischen Küche einzukehren.
So abseits vom lauten Trubel habe ich es wohltuend beim letzten Mal empfunden.
Ich habe deshalb diese Woche wieder unseren Besuch angekündigt und für uns einen Tisch reserviert.
Bitte gebt mir Bescheid, wenn ihr kommt, damit ich und vor allem das Schlosscafe disponieren können. Denn im Winter hat das Schlosscafe abends normalerweise nicht geöffnet. Der Tisch wird dann speziell für uns gedeckt :-)





17.12.2016 Samstag 15:09 Gengenbach Adventskalender
mit Bildern von Andy Warhol. 18:00 Öffnungszeremonie
Eigentlich ein Muss, und schon eine Tradition. Vor allem, weil in diesem Jahr wieder was Neues, Grossartiges beginnt. Andy Warhols Bilder kommen von New York nach Gengenbach. Mit einer begleitenden Ausstellung im Museum Haus Löwenberg.
(Hier gilt der Museumspass).

Als Termin hat sich der Samstag 17.12.2016 nachmittag herauskristallisiert. Da hat man noch die Gelegenheit, in Gengenbach einzukaufen.
Mehr Informationen weiter unten.

Organisatorisches: Wir treffen uns wie immer an der Bahnhofsbuchhandlung im HBF KA. Wir nehmen die Schwarzwaldbahn bis Offenburg, Gengenbach.
Ich besorge die Baden-Württemberg-Tickets, deshalb bitte vorher anmelden, damit ich diesen Teil schon vorher besorgen kann und wir nicht in Stress geraten.

14:45 Treffpunkt Bahnhofsbuchhandlung HBF KA15:09 Gleis 14 
Bitte vorher anmelden, wenn noch nicht geschehen. Auch, falls jemand angemeldetes nicht mitfahren kann.
Aber durch das zeitige Treffen, bin ich flexibel, die letzten Fahrkarten kaufe ich erst nach 14:45 



Neuer Vorschlag: Ich bin gefragt worden, ob man auch eine Stunde früher nach Gengenbach fahren kann, damit man mehr Zeit für alles hat. Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Wenn nicht alle schon um 14:09, also eine Stunde früher fahren wollen, können wir auch 2 Gruppen bilden. Wir müssen nur darauf achten, dass wir die BW-Tickets optimal ausnutzen.
Gebt mir bitte Bescheid :-)

Es haben sich jetzt auch 2 Gruppen gebildet. Die grosse Gruppe fährt  um 14:09 und trifft sich um 13:45. Mit dieser fahre ich dann mit.

Die spätere Gruppe ist dann viel kleiner, bis jetzt sind es 3, die sich ein BW-Ticket teilen. Hier müsste dann eine/r das BW-Ticket  besorgen, für die, die eine Fahrkarte brauchen (Kinder unter 6 Jahren, Personen mit entsprechenden Ausweisen sind frei und brauchen nicht auf das BW-Ticket gezählt werden).
Verrechnen tun wir das dann in Gengenbach oder auf der Rückfahrt, damit alle das gleiche zahlen.
Die zweite Gruppe hole ich dann am Bahnhof Gengenbach ab.

Damit alle sich ihre Wünsche erfüllen können, Museum, Abtei, Weihnachtsmarkt, Shoppen, ... ist dann der gemeinsame Treffpunkt um 18 Uhr an der Bühne am Rathaus zur Adventskalender-Türöffnen-Zeremonie



Frühere Fahrt
13:45 Treffpunkt Bahnhofsbuchhandlung HBF KA
14:09 Gleis 6
15:05 Gleis 2 Gengenbach


Spätere Fahrt
14:45 Treffpunkt Bahnhofsbuchhandlung HBF KA
15:09 Gleis 14
15:56 Gleis 5 Offenburg umsteigen 8 Minuten
16:04 Gleis 7 OG --> Gengenbach
16:11 Gleis 2 Gengenbach

Stadtspaziergang durch das historische Gengenbach, Weihnachtsmarkt
Empfehlenswert Museum Haus Löwenberg, es gilt der Museumspass
18:00 Zeremonie zum Türöffnen

18:53 Gleis 1 Gengenbach
19:48 Gleis 9 KA


Wenn es uns gefällt, können wir auch länger bleiben, das Museum Haus Löwenberg schliesst erst um 20 Uhr. Wir müssen uns nicht hetzen, wir können in dieser Zeit auch entschleunigen :-)


Die Bahnen fahren im Stundentakt, allerdings muss man auf der Rückfahrt zu den ungeraden Stunden die SWEG um :46 nehmen, um in Offenburg in den IRE zu steigen, da dieser in Gengenbach nicht hält.
In Karlsruhe kann man alle geraden Stunden ohne Umsteigen nach Gengenbach fahren.


In Gengenbach brauchen wir kein Fahrrad, der Bahnhof ist keine 2 km vom Geschehen entfernt.

Und übrigens, wer noch Geschenke sucht, Gengenbach hat einen großen, handwerklichen Weihnachtsmarkt und der Museumsshop im Haus Löwenberg bietet besonderes und viel Auswahl. Und da gibt es nicht nur Andy Warhol sondern auch den Knödelfresser <grins>


Weitere Informationen zur Veranstaltung in Gengenbach biite ans Ende des Posts scrollen :-)

Soviel zur Adventszeit, damit werden die kürzer werdenden Tag doch schon ein wenig weniger schrecklich :-)
Und danach werden die Tage auch schon wieder länger, versprochen !

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Aber es gibt noch weitere Ausblicke:
Im nächsten Jahr mache ich unter anderem eine Tour nach Colmar. Die Stadt ist wunderschön. Und mich reizt das völlig neu gestaltete Musée Unterlinden. Das Unterlindenmuseum wurde erweitert und ist moderner geworden – doch der mittelalterliche Isenheimer Altar Grünewalds bleibt sein Zentrum.

Jetzt wieder zurück zum Hier und Jetzt:
In der Fondation Beyeler in Riehen (bei Basel) ist, wie man überall in Karlsruhe an den Litfaßsäulen sehen kann, im September eine neue Ausstellung zu sehen: 
Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter    4. SEPTEMBER 2016 – 22. JANUAR 2017

Kandinsky kam vom Malen in sein Atelier, die Nachmittagssonne tauchte ein Bild, das hochkant an einer Wand lehnte in ein ganz magisches Licht, sodass Kandinsky das Bild nicht erkannte und fasziniert war. Als er am nächsten Tag das Bild untersuchte, war es bei Tageslicht wieder ein ganz normales Bild mit Gegenständen. Nichts mehr von der Faszination mit dem speziellen Licht. Das leitete bei ihm den Wandel ein, nicht die Gegenstände, wie in der Malerei der Vergangenheit, sind das Entscheidende, sondern erst das, was das Bild ausdrückt, ist der Sinn der Kunst. Einen Busch dekorativ blau malen, macht keinen Sinn, wenn man es nur macht, weil es schön ist. Wenn die Pferde in der Landschaft blau sind, wird dadurch, das besondere, das einem Pferd inne ist betont. Das Pferd wird hervorgehoben, weil es beim Betrachter einen besonderen Eindruck hinterlässt.
Somit sind diese Bilder mit denen der vergangenen Zeiten gleichwertig, wenn diese Bilder eine Botschaft, einen Eindruck aussenden. Denn nicht der Stil des Bildes ist entscheidend sondern nur das, was es ausdrückt. Denn die Stile wechseln immer wieder, die Botschaft bleibt. Das führte dann 1911 zur Schaffung des Almanachs, mit Franz Marc als Herausgeber. Hier wurden Bilder, Zeichnungen aus allen Epochen und Kulturen, auch Kinderzeichnungen gesammelt. Entscheidend war in diesem Almanach nicht, wie bedeutend die Künstler waren, sondern was die Bilder ausdrückten. Auf vielen Seiten wurden 2 Bilder, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun hatten, einander gegenübergestellt, wenn er fand, dass die Botschaft das gleiche ausdrückt.
So sind in dem Almanach auch die 3 Votivbilder der Kirche St. Nikolaus in Murnau "Schmerzhafte Muttergottes". Auf diesen sind Unglücksfälle dargestellt, wo es um Leben und Tod geht. Obendrüber die Schmerzensmutter von der Strahlen ausgehen, die hellste Strahlkraft geht dabei zum dem Unglücksopfer, dass Hilfe herbeigefleht hatte. Diese Bilder aus dem 17. Jahrhundert waren in der Mitte des Almanachs, weil sie genau das ausdrückten, was Kandinsky ausdrücken will. Der Betrachter erkennt spontan an diesem Strahl des Geistes die Wirkung. Zu Materie gehört zwingend Geist, wenn eine Entwicklung angestossen werden soll. Die Almanache sollten als Jahrbücher rauskommen, aber zum einen setzte der 1. Weltkrieg dem ein vorläufiges Ende und danach war er mit dem Konzept von Kandinsky als Jahrbuch unbezahlbar.

Und noch was schönes. Während ich mir die Bilder anschaute, hatte ich das Gefühl, Mussorsky's Bilder einer Ausstellung zu hören. Es passte dazu. Die Töne kamen aus dem Videoraum am Ende des Wintergartens. Der Film war an einigen Stellen im Hintergrund leise mit diesen Melodien unterlegt. Einfach zum träumen :-)

Als ich im Saal 7 der Ausstellung Beyeler mich in diesen Almanach vertiefte muss ich an eine aktuelle Ausstellung in unserem ZKM hier in Karlsruhe denken.
Aby Warburg. Mnemosyne Bilderatlas bis zum 13.11.2016: Auf 63 Tafeln stellte er eine Sammlung aus der Vergangenheit, aus allen Kulturen bis zu seiner Zeit zusammen und stellte es auch in einen Kontext. Das mal nebenbei, die Ausstellung geht nur noch bis zum 13.11.2016.

Wenn wir morgens um 09:09 in Karlsruhe mit der Schwarzwaldbahn losfahren, in Offenburg umsteigen, sind wir um 12:11 in Basel. Mit dem Rad können wir auch schon in Weil aussteigen und von dort direkt nach Riehen radeln.
Wenn wir den Zug zurück um 16:48 nehmen, sind wir um 19:49 in Karlsruhe.
Die Bahnen fahren stündlich. Wir können mit dem BW-Ticket fahren, die Fahrradmitnahme ist kostenlos.

Wenn man schon dorthin fährt, schlage ich folgenden Kunstgenuss pur vor:
Vitra Design in Weil und Beyeler Kandinsky in Riehen ist für einen Tag zuviel.
Aber seit 2015 und vervollständigt 2016 gibt es auf den 5 km zwischen Vitra Design und Beyeler das länderübergreifende Kunstprojekt 24 STOPs von Tobias Rehberger. Auf diesem Radweg durch Feld, Flur und Weinberge sind 24 Stationen zum Schauen und Erleben. Siehe auch meinen getrennten Post hierzu.

Wir nehmen die Schwarzwaldbahn 9:09 Karlsruhe HBF
Wir fahren mit dem Zug bis Weil.  Da sind wir dann gegen 12:00. Vom Bahnhof radeln wir zum Campus Vitra Design. Das ist grade die Straße runter. Dann den Rehberger-Weg mit den 24 STOPS nach Beyeler in Riehen. Dann haben wir noch genug Zeit bei Kandinsky.
Um dann um 16:48 wieder mit dem Zug zurückzufahren.

Wer hat Lust mitzufahren? Meine Lust ist bei der Planung nochmal gestiegen, ich schaue es mir auf alle Fälle an :-)

Kunstpfad Rehberger-Weg 24 STOPS

Siehe hierzu auch meinen gesonderten Post dazu, als ich am 1.11.16 mir den Kunstpfad angeschaut habe.

° «24 STOPS»

Der Rehberger-Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus. Geleitet von «24 Stops», 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, lässt sich eine einzigartig vielfältige Natur und Kulturlandschaft erkunden. So gibt der Rehberger-Weg mit seinen Wegmarken den Anlass, die Geschichte und Geschichten der Umgebung und seiner Menschen kennen zu lernen und neu zu erzählen, und lädt zu einem Ausflug in die Natur ein.






Der Sonntag 4. Dezember macht noch einiges mehr aus diesem Tag. Kandinsky feiert an diesem Tag seinen 150. Geburtstag und ist damit der Tag Des Blauen Reiters:
Anlässlich des nach julianischem Kalender 150. Geburtstags von Wassily Kandinsky feiern wir den Tag des Blauen Reiters. Im Mittelpunkt steht die Vielfalt der Kunstformen, wie sie der Almanach Der Blaue Reiter vorstellt. Spezifische Führungen zu Themen wie z. B. „Musik und der Blaue Reiter“ finden ebenso statt wie Workshops., Vorträge und Performances.
Die Veranstaltung ist im Museumseintritt inbegriffen.
Sonntag, 4. Dezember 2016, 10 - 18 Uhr



Ach ja, in der Fondation Beyeler gilt der Museumspass.









Der Gengenbacher Adventskalender




Bereits seit bald zwanzig Jahren erweist sich das Gengenbacher Rathaus in der Adventszeit als magischer Anziehungspunkt: Es verwandelt sich mit seinen 24 Fenstern in das weltgrößte Adventskalenderhaus.





Andy Warhol Artwork © The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.; background modified by Museum Haus Löwenberg Gengenbach in 2016


      
Kommen, schauen, staunen: Rund 100.000 Besucher aus Nah und Fern waren es allein in der zurückliegenden Adventszeit, die sich von dem allabendlichen Ritual in den Bann ziehen ließen, das mit Musik, Spiel und den warm hinterleuchteten Fenstern das Gengenbacher Rathaus in eine „Schatztruhe der Fantasie“ verwandelt.

Bilder von "Andy Warhol"

Aufmerksam geworden bin ich durch einen Artikel in den BNN, wo geschrieben wurde, dass sie extra in New York in der Andy Warhol Foundation zusammen Motive gesucht haben, die sich für die Hinterglasbeleuchtung eignen. Mehr wird man im Museum Haus Löwenberg erfahren, dort ist dann ein Thema die Verbindung von Andy Warhol zu illustren Künstlern von Beethoven über Goethe bis Beuys.

Es sind viele Leihgaben vom Frieder-Burda-Museum.

Und das ist auch wieder wie in der Vergangenheit der Bezug zu Gengenbach. Die Adventskalender hatten immer einen Bezug zu Gengenbach. Frieder Burda wurde in Gengenbach geboren. Über die Burda-Medien entwickelten sich über die Werbegrafiken Kontakte zu Andy Warhol in einer Zeit, wo Warhol in Deutschland noch völlig erfolglos war. Daraus entwickelte sich eine Beziehung, in der Frieder und Hubert Burda viele Grafiken von Andy Warhol sammelten. In jahrelanger Vorarbeit wurde dann in enger Abstimmung mit der Andy Warhol Foundation zusammengestellt, was sich für die Hinterglasbeleuchtung eignet. Das Motiv mit dem Schuh bezieht sich dabei auf seine Werbekunstwerke für die Mode, die Katze darauf, dass seine Mutter Unmengen an Tieren zuhause hatte. Das ganze Kunstjahr 2016 war in Gengenbach schon Andy Warhol gewidmet.

Ich denke, da sollte man sich auch Zeit für die Ausstellung nehmen. Ich bin auf jeden Fall gespannt.


Ab dem 30. November bis zum 23. Dezember werden 24 fantastische Motive die klassizistische Fassade des Rathauses verzaubern. Bilder weltbekannter Künstler wie Marc Chagall, Tomi Ungerer, Otmar Alt oder Motive der Kinderbuchhelden aus Jim Knopf und Räuber Hotzenplotz waren hier schon zu bewundern. Im Jahr 2016 erstrahlen nun Bilder von Andy Warhol, hauptsächlich frühe Werke aus seiner Zeit als Illustrator in New York, aus den Fenstern des Gengenbacher Rathauses.
Um 18 Uhr beginnt jeden Abend das Fensteröffnungs-Ritual. Würziger Duft schwebt durch die kalte Luft, angeregtes Stimmengewirr, fröhliches Lachen... Plötzlich wird es still. Es ist genau 18.00 Uhr. Das Rathaus liegt im Dunkeln. Ein Licht, viele Lichter, magisches Blau, Rot und Silber streifen über die prächtige 200 Jahre alte Rathausfassade, steinerne Figuren erwachen zum Leben. Und dann: das erste Fenster des Adventskalender-Rathauses öffnet sich.

Natürlich darf dann auch nicht die Andy Warhol - Ausstellung im Museum Haus Löwenberg fehlen.
Ausstellung im Museum Haus Löwenberg

Korrespondierend zum Auftritt des Zeichners Andy Warhol am Gengenbacher Adventskalender zeigt das Museum Haus Löwenberg in seinen Räumen Hintergründe. Faszinierende Zusammenhänge und Zugänge zu gestalterischen Mitteln des Pop Art- Künstlers werden erkennbar, darunter die zentrale Rolle von Massenmedien, den illustrierten Zeitschriften von LIFE über VOGUE bis zu seiner eigenen Zeitschrift „Interview“, die als ein Muster heutiger Lifestyle- Blätter angesehen wird.

In erfrischender Präsentation folgt dann als zweiter Schwerpunkt ein Ausschnitt aus dem reichen Bestand von „Deutschen Ikonen“. Nach seinen anfänglichen Misserfolgen war Warhol in Deutschland höchst begehrt, und so ist die große Zahl von Portraits Prominenter aus Geschichte und Gegenwart verständlich. In der Gengenbacher Ausstellung wird dies dokumentiert durch eine Reihe, die von Beethoven über Goethe bis zu Beuys reicht.

Kommentare:

  1. Hallo Cornelius, meine Mail funktioniert immer noch nicht. Wir kommen am 9. gerne, es passt gut von der Zeit. Reserviere bitte vorsichtshalber 4 Plätze, ich werde aber Kidis fragen, ob sie nicht lieber mit Babysitterinbleiben, jetzt haben wir eine sehr nette. Liebe Grüsse
    Natalia

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    1. die beiden haben ja letztes Jahr genug Platz zum Malen und Spielen gehabt. Ich fände es schön, wenn sie auch wieder dabei sind :-) Ich reserviere auf jeden Fall 4 Plätze

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