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Sonntag, 26. Februar 2017

Vortour zu Colmar und Neuf-Brisach

Am letzten Wochenende im Februar, ein wunderschöner Frühlingstag, radelte ich mal los, um die Tour zu erkunden. Mit der Bahn geht es nach Offenburg, von dort dann nach Riegel. In Riegel wartet die SWEG, mit der wir dann noch bis Sasbach fahren.
Von dort geht es dann mit dem Fahrrad weiter.
Geradelt ab Sasbach zur Staustufe, Kraftwerk, Schleuse am Rhein, Richtung Norden, Richtung Marckolsheim. Am alten kleinen Rhein-Rhone Canal links Richtung Colmar. Colmar-Kanal. Unterlinden 34 km 10-13:10h.

Bilder zur Tour Colmar, Neuf-Brisach






In Colmar ist unser Ziel das Musée Unterlinden mit dem Isenheimer Altar.
Nach der Renovierung und Erweiterungen sind dort noch weitere Ausstellungen zur Geschichte der Region, zeitgenössische Kunst, und, und, und untergebracht. Man kann sich leicht verlaufen und wenn man aus dem Café Schongauer rauskommt, muss man sich erst einmal orientieren, wo man eigentlich ins Museum gegangen ist.
Es gilt der Museumspass.

Zum Isenheimer Altar: Issenheim liegt 20 km von Colmar entfernt. Der Altar stand im dortigen Antoniterkloster. Die Antoniter unterhielten ein verzweigtes Netz von Spitälern zum einen für die Bewohner der zugehörigen Bezirke und zum anderen waren die verschiedenen Spitäler spezialisiert auf bestimmte Krankenheiten bezirksübergreifend. Da darunter viele ansteckende Krankheiten waren, lagen diese Spitäler ausserhalb der Städte. Martin Schongauer aus Colmar malte im 15. Jh eine Serie von wunderschönen Altartafeln. Ende des 15. Jh wird dann der Altar von Matthäus Grünewald gebaut.




 





15 Uhr Abfahrt aus Colmar. Ankunft 16:40 nach 20 km in Neuf-Brisach. Abfahrt 17:30. Ankunft Breisach nach 6 km um 17:55




Neuf-Brisach
Erbaut wurde die Stadt Anfang des 18. Jahrhunderts vom Festungsbauer Prestre de Vauban zusammen mit seinem Geniedirektor Jacques Tarade, der sie als Planstadt in Form eines Achtecks mit zentralem Exerzierplatz, der heute als Marktplatz genutzt wird, und einem schachbrettförmig angelegten Straßennetz als Idealform einer Festungsstadt anlegte. In der Stadt gab es Unterkünfte für die Soldaten und Offiziere, Versorgungseinrichtungen, eine Kirche, Häuser für nicht-militärische Einwohner der verschiedenen Stände sowie eine beeindruckende Anlage aus Mauern, Gräben und Toren um die Stadt. In der Mitte des Platzes steht der Brunnen, der auch zum Löschen dimensioniert wurde mit der Schwertlilie, dem Symbol des französischen Königshauses der Sonne des Sonnenkönigs. Das findet sich auch im Wappen von Neuf-Brisach.
Die Befestigungsanlagen gehören seit 2008 zusammen mit anderen Werken in ganz Frankreich zum UNESCO-Weltkulturerbe „Festungsanlagen von Vauban“.









Freitag, 10. Februar 2017

Radtouren zu Ausstellungen

Es hat viel Spass gemacht, im Dezember Kandinsky in Riehen, Andy Warhol in Gengenbach.
Es geht weiter, am 11.02.17 eröffnet eine interessante Ausstellung im Vitra Design-Museum in Weil. Mehr dazu in der rechten Spalte.
Wer Lust dazu hat, bitte bei mir melden.