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Sonntag, 2. April 2017

Tour nach Seltz zum Musée Haus Krumacker am SO 02.04.2017

Die Zeit ist umgestellt, die Tage wieder länger. Wenn wir Glück haben, ist es am Sonntag immer noch so sommerlich, wenn wir nach Seltz zum Haus Krumacker radeln. In Neuburgweier und Plittersdorf geht es mit der Fähre über den Rhein, Urlaubsgefühl.


Paminamuseum Seltz So 02.04.2017


Haus Krumacker, Seltz, Keltenfunde, Bronceschwert, … aus Saletio. 90 km


Treffpunkt 10 Uhr ADFC Fahrradbüro Kronenstraße 9






Schon in der Bronzezeit war Seltz eine wichtige keltische Siedlung am Rhein: der zu dieser Zeit sehr wichtige Salzhandel führte aus den lothringischen Salinen zu den Gegenden östlich des Rheins. Viele Ausgrabungsfunde zeugen von der Bedeutung der Niederlassungen in der Region.

Das in der Ausstellung gezeigte Bronzeschwert, dem ansehnlichsten Besitz der kriegerischen Kelten, wurde in einer Sandgrube der Umgebung gefunden. Das einzige bekannte Exemplar dieser Art ließ zahlreiche Archäologen hoffen, in den Hügelgräbern der Umgebung weitere Schätze zu entdecken.

Die römische Anwesenheit gab Seltz seinen Namen in der Geschichte: hier befand sich das wichtige römische Kastell „Saletio”, von dessen Namen sich das heutige „Seltz” ableitet. Ein Teil der Ausgrabungsgegenstände, die auf dem Gebiet der Gemeinde gefunden wurden, sind in der Ausstellung in ihrem Originalzusammenhang dargestellt.

Museum Haus Krumacker, Seltz

Mit dem Museum hat es diesmal nicht geklappt. Es war der erste Sonntag im April, auch der 2.4.17, um 14 Uhr hätte jemand das Museum öffnen müssen. Das Schild stand auch innen hinter der Tür. Es trudelten auch permanent Leute in den Hof, aber die wollten zu einer Geburtstagsfeier im selben Haus.
So gaben wir nach einer viertel Stunde die Belagerung auf und radelten im Sonnenschein gen Fähre.

Gut gelaunt radelten wir in immer schöner werdendes Wetter, über den Rhein und wieder zurück mit den beiden Fähren in Neuburgweier - Neuburg und Seltz - Plittersdorf, stärkten uns mit Mergez und Orangina am Imbisswagen am Fähranleger Seltz und dann zum Abschluss im sonnigen Garten des Zollhauses am Fähranleger Neuburgweier.


Und in Karlsruhe schloss ich für mich die Tour im Schlossgarten ab, um die optisch und technisch aufgemöbelte Lokomotive "Greif" zu bewundern. Schon von weitem hörte man den neuen kräftigen Sound wie bei einer Grossen. Das Auslassrohr in den grossen Schornstein wurde jetzt grösser dimensioniert ausgetauscht, damit die Lok besser ausatmen kann und nicht mehr so kurzatmig schnaufen muss.

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